Without permission
Es gibt wahnsinnig viele Menschen auf der Welt, die alle wahnsinnig wichtige Gedanken denken, wenn sie nicht gerade vor dem TV herumdelirieren, oder eher doof sind. Diese wahnsinnig klugen Gedanken flitzen durch Brülliarden von Gehirnzellen und bleiben in quasi allen Fällen an irgendwelchen Fettpfropfen hängen, die den überfetteten Bürgern aller proto-industriellen Nationen mittlerweile drohen, von innen den Schädel aufzusprengen.
Deshalb wird heutzutage kaum noch Sinnvolles gedacht, und auch mir kam nur diese sinnleere Frage auf den Schirm, trotz “The National” als Background-Untermalung: Welche Nation auf Erden hat wohl die größte Gesamtmasse? Es sind wahrscheinlich die Chinesen, weil es einfach so viele sind. Der U.S.-Amerikaner ist zwar deutlich fetter, kommt aber nur ein Viertel so häufig vor. Und obwohl es durchaus U.S.-Amerikaner gibt, in deren Fettschwarten deutlich mehr als vier Chinesen untergebracht werden können, gilt das erst ab 2048 für alle. Zudem darf man auch die chinesische Sumo-Fraktion nicht unterschätzen.
Ich denke es ist wichtig, die Gesamtmasse einer Nation so hoch wie möglich zu halten. Denn in einer Vision der Apokalypse, die ich eines Nachmittags nach Verzehr eines Quark-Törtchens mit Aprikose hatte, müssen am letzten aller Tage die verschiedenen Nationen um die wenigen Tickets in die heilbringende Nachwelt (in der es Pay-TV für alle gratis gibt, wie auf Gottes T-Shirt zu lesen war) kämpfen. Dazu verschmelzen alle Bürger einer Nation so power-ranger-mäßig zu einem Super-Chinesen, -Spanier oder -Lesothoaner. Diese treten sich dann so lange in die Eier, bis eine Nation keinen Bock mehr auf Pay-TV hat.
In diesem Sinne würde ich allen Bundesbürgern empfehlen, noch ordentlich zuzulegen, und zu hoffen, dass man am Ende aller Tage nicht in die Genitalregion geschmolzen wird.