This will destroy you

26. Aug 2008 at 22:27 (Positivpresse) (, , )

Das Kritisieren liegt dem Menschen im Blute, gerne mäkelt man an Schöpfungen anderer. Doch auch die Begeisterung über Kreationen eines Künstlers wird häufig mitgeteilt, in Feuilletons diverser Tagespublikationen und auf Internetseiten jeglicher Couleur und seltener auf aus Flugzeugen stürzenden Rinderhälften eingeritzt.

Als Vegetarier verbietet sich mir die Rinderhälfte von selbst, als Kreatur des Internets nutze ich selbiges, um ein Album zu besprechen. Ein Album einer Band, mit ordentlich Musik drauf.

Das Album hat den schönen Titel „This will destroy you“, die Band erstaunlicherweise ebenso. Meine Verblüffung darüber war recht mittel, ich blüffte vom Nachmittag, als ich es erfuhr, bis in den frühen Abend. Was war wohl zuerst, so schlängelte die Frage dem Fragezeichen, das sie beendet, gleich meine Gehirnwindungen entlang, das Album oder die Band?

Unerheblich, wird man jetzt sagen, und unerheblich sage auch ich. Es ist die Musik darauf, die zählt, und die ist, die erste Hürde nehmend, durchaus besprechenswert.

Das Album beginnt wenig überraschend mit dem ersten Stück, das ganz gut ist. Es folgt das zweite, dann das dritte. Als das vierte dann beginnt, meint man ein Muster zu erkennen, aber dann folgt erstaunlicherweise das fünfte! Die Stücke sechs und sieben bringen das Album zum Abschluss.

Besonders angetan haben es mir die Stücke Nummer eins, fünf und sieben. Sie sind sehr gut, etwas rauchig im Abgang, haben durchaus Feuer, und lassen das Tanzbeim recht flott in den Steinbock aszendieren.

Ich möchte nun abschließend eine Kaufempfehlung aussprechen: Kauft T-Shirts bei C&A, man bekommt so schöne Tüten dazu.

Permalink 2 Kommentare