A rush of blood to the head

11. Okt 2008 at 01:37 (Artikel für dicke Menschen) (, , , , )

Zu später Stunde noch ein paar späte Gedanken in Reimform. Das folgende Gedicht heißt „Frau Haferschleim“.

Herr Vollmond sagte mir beim Essen,
ich soll Frau Haferschleim vergessen,
doch wie könnt’ mir das gelingen,
hat sie doch vor mich umzubringen.

Tags drauf hat sie’s dann prompt getan,
mein Kopf lag unterm Wasserhahn
mein Körper wollt ihn nicht mehr halten,
per Axt hat sie sie schnell gespalten.

Es ging doch nur um ein paar Mark,
die sie mir lieh im Freizeitpark,
womit ich mir ein Würstchen schenkte,
das ich in meinen Bauch versenkte.

Auf der Achterbahn dann schließlich,
wurde Frau Haferschleim verdrießlich,
die Wurst, von ihrem Geld gezogen,
tat sich hervor in hohem Bogen.

Sie landete mit Magensaft
und inhärenter Ekelkraft
auf ihrer hellen Blümchenweste,
und hinterher noch Pommesreste.

Sie schrie sehr laut, wer kann’s verübeln,
niemand lässt sich gern bekübeln,
wie ich’s während der ganzen Fahrt,
ohne Punkt und Komma tat.

Irgendwie hat sie ja recht,
mein Benehmen war sehr schlecht,
ich hätte soll’n ausschließlich kotzen,
und nicht noch in ihr Dirndl rotzen.

Der letzte Looping brachte dann,
das letzte aus mir an den Mann,
ich gab ihr, als ich abwärts rase,
den gelben Inhalt meiner Blase.

Mein Ende hab ich wohl verdient,
ich wusste zwar was sich geziemt,
die Kontrolle meiner Körpersäfte,
überstieg leider all meine Kräfte.

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